BR# Broken - Der Moment in dem man fällt von Tabitha Suzuma

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Titel: Broken - Der Moment in dem man fällt 
    Autor: Tabitha Suzuma
Verlag: Oetinger
ET: 22.02.2016
Buch: 17,99€
EBook: 13,99€
Seiten: 384 Seiten

"Mathéos große Liebe ist Lola. Doch Mathéo ist auch Großbritanniens Hoffnung auf olympisches Gold im Turmspringen. Und seine ehrgeizigen Eltern zeigen sich wenig begeistert über die Beziehung. Zum Glück ist Lolas Vater anders. Mit ihm versteht sich Mathéo blind. Doch dann gerät Mathéos Leben komplett aus den Fugen. Nach einer Siegesfeier wacht er mit Verletzungen am ganzen Körper auf, ohne Erinnerung an die Nacht zuvor. Erst als er sich beim Turmspringen am Kopf verletzt, kommt die Erinnerung zurück. Er wurde überfallen und brutal vergewaltigt. Als Lola davon erfährt, bittet sie ihn, zur Polizei zu gehen. Doch Mathéo hat ihr eines verschwiegen. Er kennt seinen Vergewaltiger. "Broken" ist der neue Roman der "Forbidden"-Autorin Tabitha Suzuma."


Broken – der Moment in dem man fällt“ ist ein Einzelband der jungen Autorin Tabitha Suzuma. Ein sehr ernstes Thema trifft auf Charaktere, bei denen man immer denkt, dass alles perfekt läuft, weil das Geld stimmt und die Karriere praktisch vorgeplant ist.  
Das Cover  
Ein wirklich schlichtes Cover, wo nur der Titel im Vordergrund steht und nur an der Seite ein graustufen Foto erahnen lässt, in welche Richtung das Buch geht.  
Die Charaktere 
Mathéo ist Eliteschüler an einer Privatschule in England und Leistungssportler im Turmspringen. Sein Leben ist perfekt durchgeplant und er steht kurz dafür, sich für Olympia zu qualifizieren. Bis zu einer verhängnisvollen Nacht, in der sein Leben in tausend Teile zerspringt, ist er ein wirklich netter Mensch. Er weiß zwar nicht immer zu schätzen, was er hat aber ich denke, das ist typisch für sein Alter. Jedoch sein Verhalten nach diesem Wochenende, kann ich nur zum Teil verstehen und es dauerte zu lange, bis ich mich als Leser wieder mit ihm verbunden fühlte.  
Die Geschichte  
Wir lernen zuerst Mathéo und seine Freunde kennen. Zusammen mit ihm und Lola merkt man, dass seine Familie nicht perfekt ist und nur stolz ist, wenn Mathéo Höchstleistungen bring. Dennoch schätze ich sein Leben als relativ angenehm ein.  
Jedoch soll sich alles an einem Wettkampfwochenende für ihn ändern.  
Die Gedankenzüge und das ewige Ungewisse, hat sich für mich zu sehr gezogen. Gerade der Mittelteil des Buches hätte für mich gut und gerne eingekürzt werden können. Dafür hätte dem Ende ein paar mehr Seiten spendiert werden können, da alles wirklich Schlag auf Schlag ging und ich mich ein bisschen überfahren gefühlt habe.  
Mit dem Stil der Autorin kam ich leider auch nur bedingt zu Recht. Für mich klang vieles sehr fern und unemotional. Ich fühlte mich die meiste Zeit nicht mit den Charakteren verbunden und habe mir mehr „intime“ Momente mit ihnen gewünscht um sie wirklich kennen zu lernen. Selbst die langen Seiten, wie Mathéo sich nach der Nacht fühlte und alle anderen behandelt hat, haben mich kaum berührt.  
Der große Moment, an dem Mathéo sich an alles erinnert und auch den Leser wirklich daran teilhaben lässt, was ihm in dieser einen Nacht zugestoßen ist, war für mich wirklich zum Luft anhalten und voller Unverständnis. Ich habe mit vielem gerecht, jedoch nicht damit und muss sagen, dass er mir wirklich Leid tat und ich nicht weiß, wie ich in der Situation gehandelt hätte.  
Alles in allem behandelt das Buch ein wirklich tragisches Schicksal und es ist niemals leicht, damit um zu gehen. Mit ein bisschen mehr Balance in der Geschichte, hätte mir das Buch wirklich gut gefallen, jedoch habe ich da Buch für meinen Geschmack zu oft weggelegt, weil sich ewigen Gedanken doch zu sehr hinzogen. Dennoch kann ich eine Empfehlung für die aussprechen, die vor ernsten Themen nicht abgeschreckt werden und gerne mit dem Charakter mitfühlen.

 
Cover: 2/3
Personen: 4/7
Geschichte: 5/10
Schreibstil:  3/5
Gesamt: 14/25 

3,5/5 Leseeulen

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