EBook# School of Secrets- Verloren bis Mitternacht von Petra Röder

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Titel: School of Secrets 01- Verloren bis Mitternacht
    Autor: Petra Röder
Erscheindatum: 08.08.2013
Verlag: Impress
Kindle: 3,99€
Seiten:   254 Seiten
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"Die geheimnisvollste Schule aller Zeiten Als die siebzehnjährige Lucy die Zusage zu einer mysteriösen Internatsschule in ihrem Briefkasten findet, ist sie sich zunächst einmal sicher, dass es sich um einen Irrtum handeln muss. Von einem Woodland College hat sie bislang noch nie etwas gehört und sich auch ganz sicher niemals dort beworben. Doch als sie dem tief im Wald gelegenen College einen Besuch abstattet, merkt sie schnell, dass es sich um kein gewöhnliches Internat handelt. Das Woodland College nimmt nur ganz besondere Schüler auf, Schüler mit übernatürlichen Fähigkeiten – und stellt sie mitunter vor die ungewöhnlichsten Herausforderungen. Nicht umsonst wird das Internat in den umliegenden Dörfern die »School of Secrets« genannt … "


Da ich die Blutrubin Trilogie der Autorin sehr mochte, war ich auch sehr gespannt, was neues aus ihrer Feder gekommen ist. Das Buch hatte zwar seine Stärken nur leider hatte ich auch an einigen Stellen so ein Déjà-vu Gefühl, als ob die Geschichte eine Mischung aus bekannten Büchern ist.
Erster Satz: „Meine beste Freundin Mona ließ das alte in Leder gebundene Buch so heftig auf den Boden fallen, dass eine mächtige Staubwolke emporstieg.
Das Cover 
Durch die hellen und sehr verträumten Farben mochte ich das Cover sehr. Lucy steht direkt vor dem Vollmond, ein Sinnbild, welches eine wichtige Rolle in der Geschichte spielt.
Die Charaktere
Lucy war ein eher anstrengender Protagonist. Sie wurde durch die Sucher ausgewählt, um die „School of Secrets“ zu besuchen, hat aber noch keine übernatürliche Fähigkeit, wie ihre Mitschüler.
Dieser Umstand bringt sie zu Selbstzweifeln und auch die anderen Schüler akzeptieren sie nicht als vollwertiges Mitglied.
Ihre Menschenkenntnis hat  mich oftmals zum Zweifeln gebracht, denn ich konnte nicht verstehen wie sie einem Menschen von jetzt auf gleich ihr Leben anvertrauen kann, obwohl er ihr sonst die kalte Schulter gezeigt hat.
Daniel konnte sich mein Vertrauen bis zum Ende nicht erarbeiten. Er wurde von einem unnahbarem Jungen zu jemanden der Lucy um jeden Preis beschützen will, was mich oft stutzig machte.
Die Beziehung von Lucy und Daniel ging mir viel zu schnell zur Sache und mir fehlte die sanfte Annäherung, wodurch sie für mich sehr unnatürlich wirkte.
Alle anderen Charaktere warnen sehr stereotypisch. Es gab den Jungen der unbedingt die Führung übernehmen wollte, das Mädchen, dass alles aufhält, weil sie so Angst hat, Den Macho der meint er wäre der Beste und noch ein paar andere Lückenfüller die leicht austauschbar waren.
Die Geschichte
Lucy wird an der „School of Secrets“ angenommen, hat aber noch keine übernatürlichen Fähigkeiten entwickelt, die sich laut der Direktorin aber häufig erst am 18. Geburtstag zeigen.
Mona ihre beste Freundin überredet sie und ein paar andere Schüler in das Haus der Angst zu gehen, denn bei jedem der das Haus wieder lebend verlassen,  verstärken sie die Fähigkeiten.
Im Haus jedoch lauern viele unterschiedliche Gefahren, die sie nur zusammen meistern können.
Am Anfang wurde man ein wenig mit Informationen überschüttet, die Schule wurde erklärt, welche Fähigkeiten es alles geben kann und alle Charaktere wurden relativ schnell eingeführt, was die spätere Geschichte angenehmer gestaltete aber auf die Schnelle doch ein wenig viel war.
Zeitweise kam es mir so vor, als sei ich nicht in dem Buch sondern in einem anderen, da es einige Parallelen gab, was ich wiederrum sehr schade fand, denn im Haus der Angst hätte die Autorin ihrer Fantasy freien Lauf lassen können, seien es die Bedingungen unter denen sich die Freunde fortbewegen müssen oder die Bestien auf die sie stießen.
Dafür konnte die Geschichte aber mit ihrer Spannung punkten, auch wenn die Szenen mir bekannt vorkamen, raste die Geschichte nur so voran und ließ  den Charakteren kaum Zeit durchzuatmen.
Alles in allem war die Geschichte ein wenig zu vorhersehbar und aus anderen Büchern zusammengepuzzelt, brachte mir als Leser dennoch einige schöne Lesestunden, an die ich mich aber wohl nicht lange erinnern werde und ich bin mir auch noch nicht sicher, ob ich den Folgeband lesen werde. Lesern die über die bekannten Inhalte und die noch ausbaufähigen Charaktere hinwegsehen können, kann ich das Buch aber empfehlen um eine spannende Story zu lesen.
Der Schreibstil
Wie nicht anders von Petra Röder gewohnt, konnte das Buch auch wieder durch ihren bildlichen Stil punkten. Die Umgebungen wurden interessant beschrieben und ich fühlte mich, als sei ich bei Lucy im Haus der Angst.
Die Geschichte ist durchweg aus Lucys Sicht geschrieben, was einerseits zu der Story passte aber mir anderseits nicht alle Entscheidungen und Gefühle von Lucy erklären konnte.


Cover: 2,5/3
Personen: 4,5/7
Geschichte: 7/10
Schreibstil:  4,5/5
Gesamt: 18,5/25 

Alles in allem war die Geschichte ein wenig zu vorhersehbar und aus anderen Büchern zusammengepuzzelt, brachte mir als Leser dennoch einige schöne Lesestunden, an die ich mich aber wohl nicht lange erinnern werde und ich bin mir auch noch nicht sicher, ob ich den Folgeband lesen werde. Lesern die über die bekannten Inhalte und die noch ausbaufähigen Charaktere hinwegsehen können, kann ich das Buch aber empfehlen um eine spannende Story zu lesen.


3,5/5 Leseeulen

Kommentare:

  1. Ich hab nur die Leseprobe gelesen, weil mir gleich aufgefallen ist, dass die Schule die Akademie von den X-Men ist, notdürftigst verschleiert. Sigar die Kräfte sind die gleichen wie bei den X-Men, beispielsweise der Junge, der Feuer beherrscht.

    Wenn so frech übernommen wird, bin ich immer stinkig 8)

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    1. Ja es ähnelte X-Men aber auch Elemente aus DTvP, Night School und irgendwie auch Harry Potter konnte man aus der Geschichte erkennen.
      lg Pia

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