[HB] Dylan & Gray - Eine Liebesgeschichte in 26 Kapiteln


Eckdaten:
Titel: Dylan & Gray - Eine Liebesgeschichte in 26 Kapiteln
Spieldauer: 299 Minuten
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Beschreibung:
"Gray ist ein cooler Typ. Er läuft nur mit seinem iPod auf den Ohren rum und interessiert sich nicht sonderlich für das, was um ihn herum passiert. Dylan ist das pure Gegenteil: Sie steckt voller Ideen und will aus jedem Tag etwas Besonderes machen. Die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein - und doch verlieben sie sich ineinander. In Dylans klapprigem Auto erkunden sie die Wüste in der Sommerhitze, schreiben eine Ode auf einen Kaktus und adoptieren einen zotteligen Hund. Doch irgendwann ist der Sommer zu Ende und die beiden müssen lernen, wie schwer es sein kann, sich zu verzeihen und wiederzufinden, wenn man sich einmal verloren hat. "

Meine Meinung: 
Das Cover

Auf dem Cover sieht man Dylan, ein Mädchen, dass frei wie ein Vogel sein möchte, was man ihr auch ansieht. An sich ist das Cover sehr schlicht gehalten und springt einem nicht direkt ins Auge.
Die Charaktere
Dylan ist ein eher unkonventionelles Mädchen mit Wünschen und Vorstellungen, die so gar nicht zu ihrem Alter passen. Eigentlich sollte sie wie alle Jugendlichen nur an ihrem Image und ihre Karriere denken.
Gray ist recht gefühlskalt und ich wurde nicht richtig warm mit seinem Charakter.
Nachdem seine Schwester gestorben ist, ist in seiner Familie nichts mehr wie früher und nur durch Dylan kommt wieder ein wenig leben in ihn. Mit der Zeit macht er eine starke Weiterentwicklung durch und wurde mir dadurch ein wenig sympathischer.
Die Story
Leider muss ich sagen, dass die Geschichte sich ein wenig gezogen hat, wir erleben eine Liebesgeschichte vom ersten Kennenlernen, über den ersten Streit und allen anderen Phasen einer Beziehung wie der Titel schon sagt in 26 Kapiteln.
Die Idee an sich fand ich wirklich gut, in einem Buch mal eine abgeschlossene Geschichte zu haben. Aber die einzelnen Beziehungsschritte gingen mir viel zu schnell und ich denke weder Dylan und Gray kannten sich wirklich, noch habe ich als Hörer die beiden wirklich gut kennen gelernt.
Eine Spannungsentwicklung gab es leider fast gar nicht, und die Geschichte plätscherte so vor sich hin ohne den Hörer richtig fesseln zu können.
Die Sprecher
Marie Bierstedt hat mich mit ihren Part leider ein wenig enttäuscht. Es klang teilweise recht eintönig runtergelesen ohne große Emotionen, wobei auf jeden Fall ein wenig Potenzial verloren gegangen ist. Die meiste Zeit jedoch war es angenehm zu hören.
Maximilian Artajo hat seinen Teil wunderbar gemacht, die wenigen Emotionen die von Gray kamen hat er gut verkörpert und dem Hörer nahe gebracht.


3/5 Leseeulen

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